Energiewende

Nordwind

Die Europäische Kommission plant wieder einmal eine weitere Beschneidung staatlicher Kompetenzen, und zwar für den Bereich erneuerbarer Energie. Noch in diesem Frühjahr sollen Leitlinien für staatliche Beihilfen im Umwelt- und Energiebereich für den Zeitraum 2014-2020 verabschiedet werden. Die Einspeisetarife für erneuerbare Energie dürften demnach nicht mehr von den Staaten oder gar Bundesländern festgelegt werden, sondern folgen EU-weiten Standards, auch Anlagen für erneuerbare Energie müssen EU-weit ausgeschrieben werden. Es gibt in diesem Sektor natürlich nicht nur die großen Energieversorgungsunternehmen, sondern das betrifft vor allem auch Energiegenossenschaften, die Solaranlagen oder Windräder bauen, oder alle Projekte, bei denen es um nachwachsende Rohstoffe, Biomasse, Hackschnitzel, Stroh, usw. geht.

Auf der Webseite der Projektentwickler für Energiegenossenschaften sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Einspeisetarifsysteme (also fixe Vergütungen) für erneuerbare Energien sind nur noch für Kleinstprojekte (PV-Anlagen bis 1 MW, Windkraft bis 5 MW oder 3 Anlagen) erlaubt
  • Empfohlen wird statt dessen ein Bietermodell, bei dem mittels Ausschreibungen…

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